Altenheim versus Seniorenresidenz

Worin genau, liegen die Unterschiede?

Im Alter wird es für viele notwendig noch einmal umzuziehen. Einfach, weil sie nicht alleine sein möchten oder sogar Pflege benötigen. Doch was ist besser: Altenheim oder Seniorenresidenz?
Irgendwann im Leben kommt der Tag X an dem man sich eingestehen muss, dass das Leben alleine zuhause nicht mehr möglich ist. Entweder, weil man aufgrund des gesundheitlichen Zustandes nicht mehr in der Lage ist den Alltag eigenständig zu bewältigen, oder, weil die Gefahr zu vereinsamen viel zu groß ist. Viele Senioren schotten sich im Alter regelrecht ab und haben gar keine Lust mehr vor die Tür zu gehen. Oftmals vor allem dann, wenn sie ihren Lebenspartner verloren haben. In diesem Fall oder wenn Sie Pflege bzw. Hilfe im Alltag benötigen, ist es sinnvoll noch einmal die Kartons zu packen und umzuziehen.

Viele, die das Wort Altenheim oder Seniorenresidenz hören, haben gleichzeitig ein Bild von älteren Menschen vor Augen, die von der Familie „abgeschoben“ wurden. Doch dieses Denken ist falsch. Die meisten Senioren gehen sogar gerne in eine dieser Einrichtungen. Vor allem Seniorenresidenzen werden immer beliebter. Kein Wunder, denn sie verkörpern das etwas luxuriösere Wohnkonzept im Alter. Laut einem Experteninterview leben die Bewohner dort im Schnitt rund zehn Jahre lang. Viele bereuen es sogar, dass sie nicht schon eher eingezogen sind.

Was ist für besser geeignet?
Wer ein wenig Hilfe benötigt, um den Alltag zu meistern und zudem auch noch gerne unter Gleichgesinnten sein möchte, für den ist ein Altenheim genau das Richtige. Wer seinen Alltag hingegen noch sehr aktiv gestalten möchte, nicht pflegebedürftig ist und zudem auch noch eine eigene Wohnung beziehen möchte, der ist in einer Seniorenresidenz besser aufgehoben. Sollte es dann doch irgendwann so weit kommen, dass Sie pflegebedürftig werden, können Sie an Ort und Stelle wohnen bleiben. Dann ändert sich lediglich die Pflege.
Einziger Knackpunkt: ein Platz in einer Seniorenresidenz hat natürlich seinen Preis. Und dieser ist vor allem abhängig von der Lage der Residenz und der Größe der Wohnung. Im Schnitt fangen die Preise hier bei knapp 1.000 Euro an. Nach oben hin ist noch viel Luft. Der Luxus will schließlich auch bezahlt werden. Je höher der Luxus und die medizinische Versorgung, desto teurer ist auch das Wohnen in einer Seniorenresidenz. Die Entscheidung zwischen Altenheim und Seniorenresidenz ist also auch eine Frage des Geldes.

1.Größter Vorteil und Hauptgrund ist die Verminderung des Haftungsrisikos für beteiligte Privatpersonen.

In einer normalen KG haftet der Komplementär unbegrenzt und notfalls auch mit seinem privaten Vermögen. Wird diese Privatperson nun durch eine GmbH ersetzt, bedeutet das, dass diese als Komplementär auch haftet. Durch die beschränkte Haftung geschieht dies allerdings lediglich mit dem Gesellschaftsvermögen; jegliche an der GmbH beteiligte Gesellschafter müssen keine Privathaftung befürchten.

2.Für die Gründung einer KG muss – anders als bei der GmbH – theoretisch kein Gesellschaftsvertrag in schriftlicher Form aufgesetzt werden.

3.Verringerte Steuerrisiken

Die Kommanditgesellschaft (KG) ist eine Personengesellschaft und hat steuerlich einen ganz anderen Charakter als die GmbH als Kapitalgesellschaft. Ein daraus entstehender Vorteil ist ein geringeres Risiko im Umgang mit Finanzämtern und anderen Steuerbehörden. Mit Blick auf die Rechtsprechung vergangener Jahre werden GmbHs mit unsauberer Buchführung häufig „verdeckte Gewinnausschüttungen“ unterstellt. Als Personengesellschaft kennt die KG keine verdeckten Gewinnausschüttungen; es besteht dahingehend ein geringeres Risiko mit Blick auf eventuelle Betriebsprüfungen.

4.Allgemeine Steuervorteile

Nicht nur formell, sondern auch mit Blick auf das tatsächliche Vermögen kann die GmbH & Co. KG Steuervorteile bieten. So ist die Besteuerung in der Personengesellschaft immer dann niedriger als in der Kapitalgesellschaft, wenn Gewinne an Gesellschafter fließen sollen.

Zudem bietet die KG einen Gewerbesteuer-Freibetrag von 24.500€, den es in der GmbH nicht gibt. In den Gewerbesteuerverhältnissen der Stadt Berlin ergibt dies bspw. eine effektive Differenz von ca. 3500€ zwischen den Steuerabgaben einer KG und einer GmbH. Auch im Fall von Finanziellen Verlusten ist die GmbH & Co. KG der reinen GmbH überlegen. Während in der GmbH Verluste stets bestehen bleiben und lediglich im Geschäftsjahr vor- oder zurückgetragen werden können, ist es in der GmbH & Co. KG möglich, Verluste mit den Einkünften der Gesellschafter zu mindern und somit gleichzeitig deren Einkommensteuer zu senken.

5.Weniger Bürokratie in vielen Fällen

Viele Abläufe in der GmbH & Co. KG bedürfen weniger Bürokratie als in der GmbH. So ist etwa für den Wechsel von Kommanditisten bzw. Gesellschaftern keine notarielle Bestätigung nötig, was gleichzeitig Kosten und Zeit spart. So ist es beispielsweise relativ problemlos, besonders qualifizierte Persönlichkeiten durch rasche Aufnahme als Kommanditist an die Gesellschaft zu binden und ihnen zudem einige Vorteile der Selbstständigkeit zu bieten, da Kommanditisten steuerlich gesehen als eigenständige Unternehmer gelten.

6.Nachteil: Mehr Verwaltungsaufwand?

Eine GmbH & Co. KG besteht essentiell aus zwei Unternehmen, die miteinander korrespondieren und interagieren. Dadurch erhöhen sich Verwaltungsaufwand und -kosten. Oftmals lassen sich die administrativen Mehrkosten nur durch Verwendung modernster Verwaltungstechniken und -methoden wie komplexe Computeranlagen und IT-Systeme sehr gering halten, sodass mit einem erhöhten Aufwand und größeren Verwaltungskosten stets gerechnet werden muss. Grundsätzlich unterscheiden sich Notar- und Steuerberatungskosten zwischen der GmbH und GmbH & Co. KG für einzelne Aufgaben wie Beurkundungen oder die Aufstellung eines Jahresabschlusses kaum. Durch die Verknüpfung zweier Unternehmen fallen bei der letzteren Rechtsform für gewöhnlich jedoch schlicht mehr solcher Aufgaben an, die in leicht erhöhten Ausgaben für Notare und Steuerberater resultieren können. Entscheidend ist hier jedoch stets der Einzelfall und die individuelle Gestaltung der GmbH & Co. KG.

7.Welche Rechtsform ist besser?

Falls Sie ein Unternehmen mit hohen Gewinnen, die i.d.R. nicht an die Gesellschafter ausgeschüttet werden, sondern in die Gesellschaft reinvestiert werden sollen, führen, eignet sich die GmbH oft besser als die Rechtsform der GmbH & Co. KG.

Andernfalls kann jene attraktive Steuervorteile und andere Begünstigungen bieten; bringt zumeist aber auch einen höheren Aufwand, vor allem in der Verwaltung und Administration, mit sich.

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