So legen Sie 25.000 Euro sinnvoll an

Eine mittelgroße Summe wie 25.000 Euro ist am Kapitalmarkt gut aufgehoben.

Diese Regeln sollten Anleger beim Investieren beachte:

  • Günstig einsteigen

Eine alte Kaufmannsweisheit besagt: Der Gewinn liegt im günstigen Einkauf. Das trifft auch auf die Geldanlage zu. Wer Investmentfonds kauft, muss in der Regel einen Ausgabeaufschlag zahlen. Dieser liegt oft bei fünf Prozent der Anlagesumme.

  • Markttiming vernachlässigen

„Kaufen, wenn die Kanonen donnern“, riet einst der Bankier Carl Meyer von Rothschild. Das zur Börsenweisheit aufgestiegene Zitat zielt darauf ab, dass Anleger antizyklisch investieren sollten. Das ist allerdings leichter gesagt als getan. In der Rückschau sind Bullen- und Bärenmärkte einfach zu erkennen – wenn man mitten drinsteckt, sieht es anders aus.

  • Kosten vermeiden

Bei der Geldanlage werden nicht nur zum Einstieg Gebühren fällig, es fallen darüber hinaus auch laufende Kosten an. Je niedriger diese liegen, desto weniger können sie die Rendite schmälern. Am einfachsten kann man bei der Depotführungsgebühr sparen: Bei vielen Online-Brokern und Direktbanken fällt diese komplett weg. Es kann sich also lohnen, die Geldanlage nicht über die Hausbank vorzunehmen.

  • Geduldig sein

Sind die 25.000 Euro breit gestreut in günstige Anlageprodukte investiert, heißt es warten. Das Portfolio sollte je nach Risikoneigung und Anlagehorizont so zusammengesetzt sein, dass Anleger damit auch in turbulenteren Phasen leben können und nicht angesichts von Kursverlusten in Panik verfallen. Panikverkäufe sind nie eine gute Idee. Wenn es gut läuft, sollten Investoren umgekehrt nicht der Versuchung erliegen, Kapital hin und her zu schieben, um noch mehr aus dem Depot herauszuholen. Sinnvoll hingegen: Das Portfolio einmal im Jahr „rebalancen“ – also die ursprünglichen Gewichtungen wiederherstellen, die sich durch das Auf und Ab der Märkte verschoben haben.

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