Energiewende in Deutschland

Ausstieg aus Kohle- und Atomstrom

Ohne Strom funktioniert nichts in unserem täglichen Leben, daher muss die Stromversorgung immer sicher sein. Problematisch dabei ist nur, dass Deutschland die Stromversorgung bis heute hauptsächlich durch Kohle-und Atomkraftwerke sichert.

  • Kohlekraftwerke setzten Treibhausgase frei (CO2-Emissionen), die für die Klimaerwärmung verantwortlich sind.
  • Atomkraftwerke sind unsicher, außerdem ist die Endlagerung von atomarem Müll noch immer ein ungelöstes Problem für die Umwelt.

Diese Probleme sind spätestens seit den 1970’er Jahren bekannt, doch erst 2001 verabschiedete die damalige Bundesregierung das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), das Gesetz zur Energiewende.

  • Mit dem Ziel, die alten umweltschädlichen Kohle- und Atomkraftwerke abzuschalten und statt dessen den Strom durch saubere Energiequellen zu erzeugen.
  • Dieser Umbau soll stufenweise bis 2030 erfolgen.

Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe in Japan 2011, hat der Atomausstieg Vorrang vor dem Kohleausstieg bekommen. Dieser ist aber genauso wichtig, um eine weitere Klimaerwärmung zu verhindern.

Das Klimaschutz-Abkommen von Paris setzt dazu verbindliche Ziele für CO2-Emissionen, um so weltweit gegen die Erderwärmung vorzugehen.

  • Der erste Schritt sieht vor, die CO2-Emissionen bis 2020 um 40% zu reduzieren.

Im Hinblick auf die CO2-Emissionen gilt der unsichere Atomstrom allerdings als CO2 neutral. Dabei wird außer Acht gelassen, dass bei der Uranproduktion für die Brennstäbe sowie deren Transport durchaus Treibhausgase entstehen.

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